Kombi Workshop Sek II c SchulKultur

 

Wer will schon gerne auf einem Bein stehen?
Wir bieten neben den normalen Workshops auch Kombi-Workshops und Spezial-Workshops an, die beide Standbeine von KUSS verbinden: Theater spielen! und Theater sehen!

 

Nur für die Buchung von Spezial- und Kombi-Workshops gilt ein verlängerter Anmeldeschluss bis 7. Februar 2022.


Für beide Angebote gilt:
Das Doppelte zum halben Preis!

Besondere Ermäßigungen bei den Theaterkarten und bei der Workshopgebühr!
Bei Buchung dieser besonderen Angebote (Kombi oder Spezial) reduziert sich sowohl die Workshopgebühr als auch der Eintrittspreis für die entsprechende Theatervorstellung um die Hälfte!
Theaterkarten für die teilnehmenden Klassen dieser Workshops werden direkt nach der Workshopzuteilung von uns für Sie reserviert! 


KOMBI-WORKSHOPS

Bei dieser Kombi bucht die Klasse einen Workshop, der von einem Mitglied eines im Festivalprogramm eingeladenen Theaters durchgeführt wird. Außerdem besucht die Klasse dann auch die Festivalvorstellung des eingeladenen Stücks. Diese Workshops sind also nur in Kombination mit dem Theaterbesuch buchbar.

 

Das Angebot 2022 umfasst die folgenden Workshops  Nummer 62-64.

62. KEINE ANGST (VORM TANZEN)! ZUM THEATERSTÜCK GÄNSEHAUT & ESPENLAUB

Die Tänzer:innen Katharina Wiedenhofer und Albi Gjikaj geben in ihrem Workshop Einblicke in das Bewegungsvo- kabular aus dem Stück. Hier kommen die Kinder unter Anleitung selbst in Bewegung und in den Tanz und verstehen wie Bewegungen generiert und gelesen werden können. Die Kinder können so das Gesehene physisch nachempfin- den oder werden auf die Vorstellung vorbereitet. Bei einem mehrtägigen Workshop werden die Kinder zusätzlich ange- leitet, sich tänzerisch mit ihren eigenen Ängsten auseinander zu setzen.

Leitung: Katharina Wiedenhofer und Albi Gjikaj, Frankfurt
Dauer: 1-2 Vormittage zu 2-3 Zeitstd.
Zeitraum: Mo 28. März, Di 29. März
Raum: großer Bewegungsraum, Musikanlage
Altersgruppe: Grundschule Kl. 3+4, Sek I ab Kl. 5
Theatervorstellung: Mi 30. März, 11.00 Uhr, Großes Tasch

 

63. PHYSISCHER WORKSHOP ZUM THEATERSTÜCK SPECTACULAR FAILURES

Wir werden uns physisch mit Scheitern, Druck und Gruppenzwang auseinandersetzen, angelehnt an „Spectacular Failures“. Durch Assoziationsspiele kreieren wir simple Bewegungsabläufe, die im nächsten Schritt ästhetisch weiter- entwickelt und mit Musik verbunden werden. So entstehen choreographische Miniaturen, die im letzten Schritt zu einer Gesamtkomposition verbunden werden. Die Workshops lassen sich in Rücksprache zeitlich und inhaltlich sehr leicht an verschiedene Gruppen anpassen.
 
Leitung: Anna Theodor, Köln
Dauer: 1-2 Vormittage zu 2-3 Zeitstd.
Zeitraum: Di 29. März, Mi 30. März
Raum: großer Bewegungsraum, Musikanlage
Altersgruppe: Sek I+II
Theatervorstellung: Do 31. März, 19.30 Uhr, Großes Tasch
 
  

64. WIE WOLLEN WIR IN ZUKUNFT LEBEN? ZUM THEATERSTÜCK BOX

In dem Workshop möchten wir die Schüler:innen dazu ermuntern, einerseits das Stück und die Gedanken dahinter gemeinsam mit uns zu reflektieren, andererseits der Idee und Frage: Wie wollen wir zukünftig leben? spielerisch nachzugehen, auch in der Vorbereitung auf das Stück. Dabei gehen wir immer von der Gruppe und ihren eigenen Impulsen aus und ermutigen sie selbst, die Fährte zu legen. So arbeiten wir begleitend, gehen aber auch auf die Bedarfe ein.


Leitung: Katrin Herchenröther, Wiesbaden
Dauer: 1 Vormittag zu 2-3 Zeitstd.
Zeitraum: Di 29. März
Raum: großer Bewegungsraum
Altersgruppe: Sek I ab Kl. 8, Sek II
Theatervorstellung: Mi 30. März, 19.30 Uhr, Großes Tasch
 

SPEZIAL-WORKSHOPS

Wir bieten Workshops zu einzelnen ausgewählten Theaterstücken des KUSS-Festivals an. Die Workshops werden aber nicht von einem Mitglied der Theatergruppe geleitet, sondern von einer/m Workshopleiter:in, die/der das Video des Stücks bereits kennt. Aus dieser Sichtung wählt der/die Workshopleiter:in einen Schwerpunkt für den Workshop aus und bearbeitet diesen mit den Workshopteilnehmenden so weit, dass daraus eine kleine Präsentation (ca. 10 Minuten) erfolgen kann. Und dieses Ergebnis präsentieren die Teilnehmenden des Workshops live direkt vor der Aufführung des Theaterstücks im Hessischen Landestheater vor den Zuschauenden am Tag der Vorstellung. Als Belohnung können die Teilnehmenden dann das Stück auch noch selber anschauen und mit ihren eigenen Erfahrungen und Ergebnissen vergleichen.

Die Workshops können 2 bis 5tägig sein, oder aber die Arbeit des Workshopleitenden wird in den Unterricht integriert (möglichst mindestens Doppelstunden über mehrere Wochen – dieses Modell ist aber nur möglich, wenn die Workshopleitende in Marburg wohnt). Die Präsentation erfolgt voraussichtlich auf einer Outdoor-Bühne direkt neben dem Foyer des HLTM oder an den Außenspielorten.

Das Angebot 2022 umfasst die nachfolgenden Workshops Nummer 65-68.

65. MÄDCHEN WIE DIE
Weiblichkeit, Rollenbilder, Mobbing, Social Media

Das Leben einer eingeschworenen Gruppe ist angefüllt von Erlebnissen, die verbinden: kindliche Spiele, Herumalbern, erste Partys. Freundschaften fürs Leben werden geschlossen. Doch als ein Nacktfoto von Scarlett rumgeht, wird sie gemieden, ausgeschlossen, beleidigt. Im echten Leben wie im Netz: „Schlampe“. Wie reagieren? Soll man zu ihr halten? Wie wird das bewertet? Schickt man das Foto lieber weiter (andere tun’s auch), bevor man als verklemmt gilt? Ein Kampf, mit-, für- und gegeneinander entspinnt sich. Verstehen Scarletts Freundinnen, welche Verantwortung schnelle Be- und Verurteilung mit sich bringen und was Kommentare auslösen können? Bedeutet „Kollektivschuld“, dass Schuld so lange geteilt wird, bis scheinbar keine bei einem selbst übrig bleibt?

Leitung: N.N.
Dauer: 2-5 Vormittage zu 4-6 Zeitstd., ggf. Integration in Unterricht
Zeitraum: nach Vereinbarung
Raum: großer Bewegungsraum
Altersgruppe: ab 12 Jahren

Präsentation und Theaterbesuch: Di 29. März, 17.00 Uhr, Sporthalle der Kaufmännischen Schule Marburg

 

66. LIEBE ÜBEN
Liebe: Vorstellungen, Erwartungen, Rollenbilder, Ideen

Nora und Ives, eine Schauspielerin und ein Tänzer, erforschen die Liebe. Vorstellungen, Erwartungen, Rollenbilder, Ideen… Was ist Klischee? Was ist wahr?
Gemeinsam probieren sie, kommen sich näher, stoßen sich weg. Küssen sich, bis sie keine Luft mehr kriegen und streiten, dass die Fetzen fliegen. Die Liebe will geübt sein, immer und immer wieder, denn sie gehört zum Leben, wie das Atmen.
Körperlich, performativ, emotional: „Liebe üben“ thematisiert sehr persönlich und unverkrampft mögliche Aspekte von Liebesbeziehungen in all ihren Erscheinungsformen. Es ist ein Stück über etwas, was uns alle angeht und dazu anregt, über unsere eigenen Wünsche nachzudenken – und vielleicht auch auszutauschen.

Leitung: N.N.
Dauer: 2-5 Vormittage zu 4-6 Zeitstd., ggf. Integration in Unterricht
Zeitraum: nach Vereinbarung
Raum: großer Bewegungsraum
Altersgruppe: ab 10 Jahren

Präsentation: Mo 28. März, 19.30 Uhr und Theaterbesuch: Di 29. März, 11.00 Uhr, Kleines Tasch 

 

67. WUTSCHWEIGER
Kinderarmut in Deutschland

Jedes fünfte Kind in Deutschland ist aktuellen Studien zufolge von Armut betroffen. Zu dieser Gruppe der Abgehängten gehört neuerdings auch Ebeneser. Gerade musste der Junge mit seinen Eltern vom schicken Vorstadthäuschen in den grauen Plattenbau umziehen. Mit der winzigen Wohnung schrumpft auch die Welt immer mehr, in der alles bezahlt werden will – Schwimmbad, Kino, ein Füller. Reden kann Ebeneser darüber nur mit seiner neuen Freundin Sammy. Deren Vater ist schon seit zehn Jahren arbeitslos. Als die beiden Kinder nicht mit auf Klassenfahrt gehen können, beschließen sie ab sofort aus Protest und Wut zu schweigen. Ein überraschend lautes Signal.

Leitung: N.N.
Dauer: 2-5 Vormittage zu 4-6 Zeitstd., ggf. Integration in Unterricht
Zeitraum: nach Vereinbarung
Raum: großer Bewegungsraum
Altersgruppe: ab 9 Jahren

Präsentation und Theaterbesuch: Do 31. März, 11.30 Uhr, Skateanlage im Georg-Gaßmann-Stadion

 

68. GÄNSEHAUT & ESPENLAUB
Angst

Ausgelöst durch die Pandemie hat sich Hennermanns Horde intensiv mit dem Thema Angst bei Grundschulkindern auseinandergesetzt. Hier geht es ganz konkret um die Furcht vor Einbrechern, gruseligen Gestalten, unheimlichen Geräuschen, dem eigenen Versagen, dem Tod eines geliebten Menschen, dem Fremden, dem Ausgeschlossenwerden oder gar davor, dem eigenen Doppelgänger zu begegnen.
So unterschiedlich Albi Gika und Katharina Wiedenhofer im Tanzstil, im körperlichen Ausdruck, im Aussehen und Geschlecht sind, so sehr treten die beiden als Einheit auf. Der eine ist der Schatten der anderen und umgekehrt. Sie mutieren zum gegenseitigen Doppelgänger, ein Motiv, das viele Möglichkeiten für Verwechslungsspiele, Spiegelungen und Irritationen bietet, das durchaus mal gruselt, aber auch lustig und ironisch anmutet.
Ein Tanz-Stück voller Spannung, aber auch voller Komik und Gelöstheit, um besser zu begreifen, was Angst auslöst und wie man sie auflöst.

Leitung: N.N.
Dauer: 2-5 Vormittage zu 4-6 Zeitstd., ggf. Integration in Unterricht
Zeitraum: nach Vereinbarung
Raum: großer Bewegungsraum
Altersgruppe: ab 8 Jahren

Präsentation und Theaterbesuch: Mi 30. März, 11.00 Uhr, Großes Tasch